I
Nicky Silver (Deutsch von René Pollesch)
"DIE ALTRUISTEN"

Münchner Kammerspiele
Werkraum, 3. Juni 2011, 4. Juni 2011, 5. Juni 2011 und 6. Juni 2011 um 20:00 Uhr

Toneelacademie Maastricht, 17. Juni 2011 um 20:30 Uhr, 18. Juni 2011 um 15:00 Uhr und um 20:30 Uhr

ITs Fesival Amsterdam
Compagnie Theater, 23. Juni 2011 um 16:30 Uhr

Eine Kooperation der Toneelacademie Maastricht und der Otto-Falckenberg-Schule, Regie: Alexander Marusch, Bühne und Kostüme: Gregor Sturm, Dramaturgie: Udo Eidinger
Mit: Ludwig Bindervoet, Elinor Eidt, Anika Herbst, Florian Innerebner, Mandela Wee Wee

Wenn eines verkaterten Morgens die eigene Großstadtneurose wieder einmal an den Widersprüchen der Moderne scheitert und die vermeintliche Unmöglichkeit des "richtigen und guten Lebens" zum Altruismus zwingt, bleibt am Ende des Tages nur die Einsicht: "Alles wird gut", solange ich dagegen demonstrieren kann!

Weitere Informationen:
http://www.muenchner-kammerspiele.de/spielplan/die-altruisten/
http://www.toneelacademie.nl/
http://www.itsfestivalamsterdam.com/
http://www.alexander-marusch.de/
http://gregorsturm.de/

II
Charles Ludlam
"Das Geheimnis der Irma Vep"

Die Premiere war bereits am 18.02.2011.
Weitere Vorstellungen:
Samstag 12.03, 20:00,
Dienstag 15.03, 20:00,
Mittwoch 16.03, 15:00,
Freitag 18.03, 19:30,
Mittwoch 23.03, 20:00,
Freitag 25.03, 19:30.

Ein holzbeiniger Stallknecht, eine verschlagene Haushälterin, der Werwölfe jagende Hausherr und der Geist der toten Lady Irma – Lady Enid, der frischgebackenen Ehefrau von Lord Edgar Hillcrest, wird so einiges zugemutet. Als ihr Mann auch noch zu einer Geheimnis umwitterten Reise zu den ägyptischen Mumien aufbricht, schreitet sie zur Tat.
Gespickt mit Motiven aus Horrorfilm und Schauerliteratur gewinnt diese rasante Off-Broadway-Komödie ihren Charme und Witz nicht zuletzt daraus, dass das gesamte Komödienpersonal von nur zwei (!) Schauspielern bewältigt wird, die in Atem beraubenden Rollenwechseln, waghalsigen Auf- und Abtritten und irrwitzigen Dialogen zu Höchstformen aufgefordert sind.

http://www.theaterkonstanz.de/tkn/veranstaltungen/02496/index.htm

Charles Ludlam
Das Geheimnis der Irma Vep
Eingroschengrusel

Inszenierung Alexander Marusch
Bühne und Kostüme Gregor Sturm
Dramaturgie Miriam Reimers
Konzeptionelle Mitarbeit Udo Eidinger

Lady Enid Hillcrest Ingo Biermann
Lord Edgar Hillcrest Michael J. Müller
Nicodemus Underwood Ingo Biermann
Jane Twisden Michael J. Müller
Ein Eindringling Michael J. Müller
Alcazar Ingo Biermann
Pev Amri Ingo Biermann
Irma Vep Michael J. Müller

Premiere 18. Februar 2011 – Stadttheater
Weitere Aufführungen 20.02; 24.02; 26.02.;02.03; 05.03; 12.03.; 15.03; 16.03; 18.03.; 23.03 und 25.03.2011
Spieldauer ca. 2 Stunden, eine Pause
Deutsch von Frank Günther
Uraufführung 1984, Ridiculous Theatrical Company, New York


III
Henrik Ibsen/Susan Sontag
„Die Frau vom Meer“
Annette Pullen Regie
© Richard Stöhr

Theater Kiel
Schauspiel Großes Haus
Premiere 22.05.2010
weitere Vorstellungen 28.05./30.05./02.06./04.06./10.06.
12.06./16.06./19.06./25.06./
und 04.07.2010

Robben sind eigentlich Menschen, die aus freiem Willen ins Meer gesprungen und ertrunken sind. Einmal im Jahr, am Dreikönigstag, dürfen sie an Land kommen und ihr Fell ablegen.
Ellida lebt mit ihrem wesentlich älteren Mann, dem Landarzt Dr. Wangel, und dessen Töchtern aus erster Ehe in einem Haus direkt am Fjord. Doch Ellida bleibt merkwürdig fremd in der ländlichen Idylle; ihre ganze Sehnsucht ist aufs Wasser gerichtet, auf das Element, dem sie sich auf seltsame Weise verbunden fühlt. Eines Tages taucht nicht nur der ehemalige Hauslehrer Arnholm, der um die Hand von Wangels Tochter Bolette anhält, sondern auch ein unheimlicher, sprachloser Fremder auf, der Ellida an ein altes Versprechen erinnert.
Henrik Ibsens spätes Meisterwerk wird in der Fassung von Susan Sontag auf der einen Seite poetisch verdichtet, auf der anderen Seite in den Konflikten zwischen den Geschlechtern noch weiter verschärft. DIE FRAU VOM MEER, ohnehin eine der faszinierendsten Figuren der Literaturgeschichte, erscheint so gleichzeitig als geheimnisvoll- mythische Meeresbewohnerin und als moderne junge Frau.


Regie Annette Pullen
Bühne und Kostüme Gregor Sturm
Dramaturgie Jens Paulsen

IV
Christian Lollike
„Die Geschichte der Zukunft“ DEA
Die Geschichte der Zukunft
© G.Sturm

Theater Magdeburg
Schauspielhaus/Studio
Premiere 01. Oktober 2010
19:30 Uhr

Fünf SchauspielerInnen machen die Probe aufs Exempel: Wie kann Theater heute ein Ort der Aufklärung sein? Spielend wollen die fünf rauskriegen: Wie sieht unsere Gegenwart aus? Und wie unsere Zukunft? Für dieses Experiment erfinden sie die Rolle einer Taxifahrerin, die während ihrer Arbeit mit den Stützen unserer Gesellschaft aus Politik und Wirtschaft konfrontiert wird. Sie begegnet aber auch jenen, die wir mit aller Macht von unserem Leben fernhalten wollen: illegalen Flüchtlingen und Asylbewerbern aus den Krisengebieten dieser Welt. Wie können wir mit dem Einbruch dieser fremden Wirklichkeit leben, wie auf den drohenden Sturm der Festung Europa reagieren?

Das Multitalent Christian Lollike, 1973 in Dänemark geboren, schreibt Hörspiele, Drehbücher, Theaterstücke und bearbeitet Filmstoffe. Lollikes Theater geht mit Brecht über Brecht hinaus. Seine Stücke behandeln gesellschaftlich hochbrisante Themen auf verblüffende wie verstörende Weise und sind stets Anlass kontroverser öffentlicher Diskussionen. »Das Wunderwerk« setzt sich kritisch mit der medialen Inszenierung des Attentats auf das World Trade Center am 11. September 2001 in New York auseinander. »Nathan (ohne Titel)« stellt mit Lessings Klassiker »Nathan der Weise« die Frage: Können sich Christen, Juden und Muslime im Menschlichen versöhnen?

Regie Alexander Marusch
Bühne und Kostüme Gregor Sturm
Dramaturgie Stefan Schnabel